Entscheidungskriterien

Musizieren macht Spaß!

Man sollte jedem Kind das Angebot zur Musik machen, aber nicht wegen der Transfereffekte, sondern um ihm eine Möglichkeit zu bieten, in einen Bereich des Unaussprechlichen vorzudringen.

Eckart Altenmüller, aus: Ehrgeizige Etüden, crescendo - das klassikmagazin (Ausgabe März - Mai 2011)

Bitte anklicken (Infografik, englisch):

Piano Lessons are Good for You

Quelle: Encore Music Lessons

Doping fürs Gehirn

„Musizieren trainiert aber noch viel mehr, nämlich Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Verfolgen langfristiger Ziele“, behauptet Altenmüller, Direktor des Instituts für Musikphysiologie und Musiker-Medizin an der Musikhochschule Hannover, „also Dinge, die jeder Personalchef schätzt.“ Diese Ansicht teilt auch Hans Günther Bastian, Professor für Musikpädagogik in Frankfurt am Main. Sechs Jahre lang beobachtete er an Berliner Grundschulen musizierende Sechs- bis Zwölfjährige. Die Befunde sind erstaunlich: Musikalisch hoch begabte Kinder sind in der Regel auch sehr intelligent … Musik- und Instrumentalunterricht sowie Ensemblespiel verbesserten zudem soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, emotionale Stabilität und Reflexionsfähigkeit.

SPIEGEL Ausgabe 40/2000, Patricia Neis

Quarks & Co: Klavier lernen mit 70
Kreuzworträtsel, Sudoku oder Musizieren: Was hilft am besten gegen den geistigen Abbau?

Neuropsychologen an der Universität Zürich versuchen, das Gehirn alter Menschen auf andere Weise in Schwung zu halten. Sie bringen 70jährigen Klavierspielen bei, obwohl die vorher noch nie etwas mit Musik zu tun hatten. Ein Instrument im hohen Alter neu zu lernen, glauben die Züricher Forscher, ist ein effektives Gehirntraining.

Quarks & Co. (WDR), Ilka aus der Mark,
WDR Quarks & Co, www.wdr.de

Eine Langzeitstudie an sieben Berliner Grundschulen hat nachgewiesen: Eine aktive Beschäftigung mit Musik bei Kindern ...
... verbessert die analytischen und kombinatorischen Fähigkeiten,
... schult das Konzentrations- und Reaktionsvermögen,
... führt zu mehr Leistungsbereitschaft, auch in nichtmusikalischen
    Bereichen,
... trägt zu größerer Geschicklichkeit und besserer Feinmotorik bei,
... steigert die Kreativität,
... übt einen positiven Einfluß auf das Gefühlsleben und Sozial-
    verhalten aus.

Literaturhinweis: Hans G. Bastian. Kinder optimal fördern - mit Musik. Intelligenz, Sozialverhalten und gute Schulleistungen durch Musikerziehung. Atlantis/Schott 2001

Science Shows How Piano Players' Brains Are Actually Different From Everybody Elses'

Piano lessons are sort of like braces. For a few years, everyone's parents paid a lot of money so their children could contort their bodies (fingers; teeth) and lie about doing something daily that, really, they never did (scales; rubber bands). Both were formative experiences. [mehr …]

Quelle: mic.com

Schon zwanzig Minuten Klavierspiel verändert die Hirnfunktionen -
Das Musizieren verknüpft Gehirnregionen für Bewegung und Hören miteinander

„Wer als Erwachsener das erste Mal in seinem Leben in die Klaviertastatur greift, verändert schon nach wenigen Minuten Übung die elektrischen Verbindungen in seinem Gehirn. Es entsteht ein auf der Kopfhaut messbarer Zusammenschluss zwischen den Bewegungs- und Hörarealen der Hirnoberfläche“, berichten Forscher im Magazin BMC Neuroscience (Ausgabe vom 15. Oktober).

Bild der Wissenschaft, Andreas Wawrzinek, www.wissenschaft.de

Spaß am KlavierMenschliches GehirnJunge spielt SchachHandhaltung am KlavierEine ganze Familie entdeckt die Musik
Zitat Johannes Rau